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Lindenau | Projekte | Leistung | Bücher
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Tim
von Lindenau
- Geb. Jan. 1977 im
Bergischen Land
- Gelernter Tischler /
Restaurator / Kunstschreiner
- 3 Jahre
Veranstaltungsmontagen mit 8 freien Mitarbeitern
- Lebte 2001 - 9 Monate
vom und im Wald.
- Seit 2002
freischaffender Künstler, Schriftsteller / Journalist, Fotograf.
- Musiker / Liedermacher bis 2007
- Leidenschaftlicher Philosoph.
- Veröffentlichung von
Büchern, Artikeln und Fotogarfien in verschiedenen Medien
- Arbeite
nebenbei selbstständig als Grafiker.
- Mitbegründer des
Kultuforums in Leezdorf
- Leite dort eine
philosophische Runde
- Seit Herbst 2010
beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema
"CSR / Nachhaltigkeit" für diverse öffentl. Projekte.
- Seit 2011
ehrenamtlicher naturschutz-beauftragter Moorwart des Landkreises Aurich
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Christof Rouvel 2004:
Tim
von Lindenau und der Wald gehören irgendwie zusammen.Das denkt man,wenn
man dem Freiburger Urgestein gegenüber steht: schätzungsweise Anfang
dreißig (sein tatsächliches Alter verrät er nicht), 1,85 m groß, mit
langer blonder Mähne und Vollbart. Er wirkt selbstbewußt und
freundlich, scheinbar durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Ein Jahr
verbrachte Tim von Lindenau im Wald. Dieses Jahr hat ihn verändert.
Zuvor hatte er als selbständiger Bühnentechniker gutes Geld verdient,
aber ihn beschlich dabei das Gefühl, dass das nicht das ganze Leben
sein konnte - so ließ er alles hinter sich und ging in den Wald. Dort
war er plötzlich weit weg von aller Zivilisation. Er vertiefte sich in
das Sammeln von Pflanzen, las Mythen und überließ sich dem Zauber des
Waldes. Zurück gekehrt von seinen Abenteuern, änderte er sein Leben:
Statt weiterhin mit Hilfe von Technik Gewinne zu machen, stürzte er
sich jetzt in die künstlerische Arbeit und holte sich dabei die Kraft
für den künstlerischen Ausdruck in der Natur.
In
seiner Heimatstadt Freiburg ist Tim von Lindenau bekannt als Musiker
und Schriftsteller. Man nennt ihn den Wikinger und den Waldläufer. Ein
Jahr im Wald, bei Wind und Wetter, bei Tag und bei Nacht – das ist ein
Stoff zur Legendenbildung für alle, die davon träumen, dem Alltag zu
entfliehen. Tim von Lindenau lacht, als er eine passende Anekdote
erzählt: Zurückgekehrt aus dem Wald, wollte er sein gesammeltes
Erfahrungswissen an Interessierte weitergeben und bewarb sich als
Überlebenstrainer für Manager. Beim Praxistest mit den anderen
Bewerbern hatten alle Teilnehmer ihre kompletten Überlebensausrüstungen
und High-Tech- Schlafsäcke dabei – außer ihm. Er hatte gar nichts. Als
es dann ans Eingemachte ging, schauten ihm alle staunend zu: Wie man
ohne Streichholz und Feuerzeug ein Feuer macht und wie man sich aus
Zweigen einen Schlafplatz baut. Den Veranstaltern war das ein bisschen
zuviel Überlebenstraining - er wurde als einziger Anwärter nicht
genommen. Schließlich sollten die Manager ja nicht auf dumme Gedanken
kommen und plötzlich am Sinn ihres Managerlebens zweifeln!
Tim
von Lindenau lacht gerne und hat sichtlich Freude an seiner Arbeit. Mit
ihm kann man stundenlang philosophieren, denn er will immer hinter die
Dinge sehen und verborgene Zusammenhänge erkennen. Immer interessiert
ihn das Ganze, im Gegensatz zur Einseitigkeit unserer
Wahrnehmungsgewohnheiten, die die Wirklichkeit verkürzen und in ihrer
Vielschichtigkeit verkennen
Tim
von Lindenau schreibt und komponiert Lieder und Stücke. Er entwickelt,
spielt und singt Musik zusammen mit Joachim Wöhrlin, Tom Tetzlaff und
Ulrike Braun in der Freiburger Neuzeit-Folkband „IFINGUR“. Zunächst war
es Musik im Stil von hausgemachtem „Folk“. Nach einer Zeit auf den
Freiburers Bühnen haben sich die Musiker zurückgezogen, um im Studio
der guten alten Folkmusik einen neuen Kick zu verpassen. Das ist ihnen
hörbar gelungen, und langsam eroberte der Neuzeit-Folk von IFINGUR die
CD-Player der lokalen Szene, um dann weitere Kreise zu ziehen. Allein
2005 entstanden 5 CDs (davon 2 Alben). In Soloprojekten verbindet Tim
von Lindenau die Elemente des Folk mit Neuem, um - wie er sagt - die
tiefere Bedeutung seiner Lieder klanglich zu untermauern. Seien wir
also gespannt, was uns auf der nächsten Platte erwartet!
Neben
der Musik schreibt Tim von Lindenau auch Bücher für alle Altersstufen.
„Von Wahrheit und Wandel“ ist ein persönlicher Erfahrungsbericht aus
seiner “Waldzeit“. Vor einem volkstümlichen Hintergrund gibt er hier
gut gehütete Geheimnisse aus der Welt der Pflanzen und der Naturgeister
preis, sachlich und zugleich spannend verpackt in einer
unkonventionellen Erzählung.
In
der Kinder- und Jugendbuchreihe „Tottes Abenteuer“ erzählt er
lustige Geschichten für kleine Abenteurer und solche, die es werden
wollen. Ob Totte hoch in den Lüften auf einem Blatt umherfliegt oder ob
er sich bloß verschluckt – er erlebt die merkwürdigsten Geschichten.
Auch zwei Hörspiele hat Tim von Lindenau bisher produziert, für dieses
Jahr ist ein weiteres in Planung.
“Kinder
brauchen Lieder“ sagt er und erklärt: „Echte Lieder kommen nicht aus
Sample-Maschinen. Wenn ich daran denke, welche Musik Kinder heute
bereits zu hören bekommen, mag ich mir die Zukunft der Musik gar nicht
mehr vorstellen. Vor lauter Elektronik kann die Musik mit „echten“
Instrumenten die Kinder gar nicht mehr erreichen.“
Was
treibt diesen Waldmenschen an? Er sagt, er träume davon, den Menschen
mit seiner Musik ein Stück verlorene Volkskultur zurück zu geben. Dass
heute viele Menschen ihr Heil in fernöstlichen Religionen suchen, sieht
er als Zeichen dafür, dass ihnen der Bezug zum, traditionellen
christlichen Glauben verloren gegangen ist. Doch wozu in die Ferne
schweifen, wenn es noch die verschütteten Wurzeln der eigenen Tradition
wiederzuentdecken gibt, die weit hinter das Christentum bis zu den
Kelten zurückreichen? Die Kultur der Kelten ist Tim von Lindenaus
Steckenpferd, denn in ihr spielt der Wald eine zentrale Rolle
Freuen
wir uns auf neue Lieder und neue Bücher dieses bodenständigen und doch
außergewöhnlichen Künstlers – und auf das, was sie ankündigen: auf die
„Waldzeit“!
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Anna K.
Erlenmaier Kulturmanagment 2003:
Tim von Lindenau ist im Bergischen Land geboren. Mit dreizehn Jahren
fährt er mit dem Fahrrad nach Köln, um dort Straßenmusik zu machen.
Gesang zur Gitarre. Damals verbrachte er seine Freizeit und die
Schulferien damit, durch die Lande zu trampen um Deutschlands Wälder
kennen zu lernen, alleine oder mit einem Freund. Während seiner
Ausbildungszeit zum Tischler verdiente er sein Geld als Knecht auf
einem Pferdehof in der Elfringhauser Schweiz. Als Geselle zieht er dann
die Kluft an und geht ein Jahr auf die Walz. Zwischendurch arbeitet er
als Gärtner und macht eine 6-monatige Reise quer durch Südostasien,
bevor er 1998 in Freiburg ankommt. Er arbeitet als Schreiner bei den
Städtischen Bühnen Freiburg und machte sich bald selbständig in der
Bühnentechnik. Damit hatte er 2 Jahre lang vollen Erfolg bis ihn „der
Rappel packte“. Er verlor sich zunehmend in all der Arbeit. Das Projekt
„Naturerleben“ entsteht in dieser Phase. Ende 2001 reist er, alles
zurücklassend, nach Südspanien und verschanzt sich drei Monate in einer
Höhle auf der Suche nach seinem Ursprung. Dort schreibt er auch ein
Buch über essbare Wildpflanzen. Zu Fuß marschiert er zurück in den
Südschwarzwald und lebt 9 Monate im Wald nahe St. Peter. Zurück in der
Zivilisation startet er in Kirchzarten sein Projekt „Naturerleben“ und
gründet mit Joachim Wöhrlin die Folkband „IFINGUR“. Später stößt Tom
Tetzlaf hinzu. Er lebt zu der Zeit in Kirchzarten und später in
Littenweiler von Möbelrestauration. Am 4.7.2003 eröffnet Tim seine
Galerie und das Keltische Zentrum „Nemeton“ mit der Vernissage seiner
Ausstellung „Elementare Energieleiter“. Der „keltische Ring“ den er
gründet, ist Treffpunkt für (keltisch-germanische) Kultur und Kontakte.
Mit Vorträgen und Themenabenden, einem „Mittelalter-Abend und
Tanzabenden, Seminaren, Vorlesungen, Exkursionen uvm. Ein Jahr später
befasst er sich mit dem Bau von Keltischen Harfen und Zupfinstrumenten.
Wieder folgt eine bewegte Zeit: 6 Monate mit Instrumenten-Werkstatt im
Wohnwagen. Im Frühjahr 2004 pachtet er einen halben Hektar Land und
wird zwischen Wildtal und Freiburg sesshaft. Den darauf folgenden
Winter verbringt er hauptsächlich damit, ein Buch über seine Zeit im
Wald zu schreiben: „Von Wahrheit und Wandel. Geschichten von Lichtern
und Schatten unserer Zeit.“ Er komponiert im Sommer 2005 die Musik für
die Produktion des Films „Prison de l’amour“ von Carsten Böhnke,
übernimmt die Aufnahmeleitung und spielt, wie passend, eine Rolle als
Barde. Im Anschluss an diese Arbeiten entstehen Jugendbücher und
Hörspiele. Im Spätsommer werden auch die letzten Arbeitsschritte beim
Bau des Ton-Studios beendet. Es entstehen weitere CD's und Bücher.
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